Poetik auf den zweiten Blick

An der Fassade des ERZ Kehrichtheizkraftwerk an der Josefstrasse realisierte der Züricher Künstler Navid Tschopp sein Werk “Topologische Agenda – Der Weg zum Master”, 2010.

Während seiner zweijährigen Studienzeit am Master of Arts in Fine Arts hatte der Künstler auf dem Weg zu seinem Atelier wiederholt Magnete an die Stahlfassade der Kehrichtverbrennungsanlage geworfen. So entwickelte sich über die Zeit eine sich ständig verändernde und sich stetig ausbreitende Struktur. Nach Beendigung der Arbeit übergab Tschopp diese offiziell in einer feierlichen Zeremonie der Stadt Zürich.

Die temporäre Installation entstand aus eigener Initiative und ohne vorher eingeholte Bewilligungen, die so erfolgte Aneignung des öffentlichen Raumes ist eine poetische, feine Geste, welche die Besitzverhältnisse des Stadtraumes hinterfragt und leichthändig mit dem Verhältnis von legal und illegal spielt. (Bild: Navid Tschopp)

  • David Schaefer 27.11.2011 14.16 Uhr

    Sehr läss.

  • Sabine Spengler 29.11.2011 13.51 Uhr

    Da stimme ich David zu: Wirklich sehr läss.
    Da muss ich unbedingt hin, um mir das anzusehen...

  • Michael "Schnitzel" Schmid 07.2.2012 21.22 Uhr

    Ich dachte ja das ist einfach so entstanden, supergeil dass es Kunst ist!

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