Der Sommer 2015 als Festival Mix

Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah. Zürich bietet dank zahlreichen Badehäuschen, Parkanlagen und insbesondere dem kulturellen Angebot eine gute Alternative zu teuren Ferien im Ausland. Insbesondere die Quartierfeste und Kleinstopenairs sind ein Besuch wert. Hier eine Auswahl der besten Anlässe, das Resultat einer langjährigen, intensiv und empirisch durchgeführten Studie eines Stadtzürchers:

1. Stadtsommer

Eingebettet in Zürichs schönste Plätze geniessen wir auch diesen Juli wieder sechs Kostproben von Sprösslingen – oder auch reiferen Früchtchen: Unter der gewaltigen, über einhundertjährigen Platane auf der Bäckeranlage; mit den Füssen im Zürisee vor der Roten Fabrik; im versteckten Hof-Refugium des Restaurants Reithalle; im schönsten Hof Zürichs (Zeughaushof), den viele nur von Kurzbesuchen an den Stadtfesten kennen; in Zürich West vor dem Helsinki, eingepfercht zwischen Prime Tower, eifrigen Krawattenträgern und der einst zum hässlichsten Bauwerk der Stadt Zürich erkorenen Hardbrücke; im an Schlossdamen erinnernden idyllischen Rieterpark, rund um das Museum Rietberg. Auf diesen sechs Plätzen bittet der Popkredit der Stadt Zürich im Hochsommer sechs ausgewählte Formationen zum Entdecken auf die mobilen Bühnen. >> (gratis) Konzerte

2. Röpla-Fest

Die Freunde des Stadtdschungels wissen es schon lange: Das Röntgenplatzfest ist ein Muss. Kinderfest am Nachmittag, etwas Kommerz am Abend. Dazwischen verteilt Andrea Stauffacher auch gerne mal ein paar rote Kerzen. Kurzum, eines der friedlichsten Feste in Zürich egal ob Anrainer, Tourist, Links oder Rechts. Der Zürcher Röntgenplatz gehörte vor über 20 Jahren zu den befahrenensten Kreutzungen der Stadt und angefangen hat alles mit einer Sonntagsbrunch-Blockade für mehr Quartier und weniger Verkehr. Mitlwerweile ist der Brunch etwas länger, lauter und was noch viel wichtiger ist: noch um einiges verkehrsfreier geworden. Tipp: Hingehen. >> Röpla2015

3. Zürich Openair

Warum nicht auch mal etwas Kommerzielles, gehört halt einfach zu Zürich. Der Sumpf in Glattbrug g ist unser Gampel, das 10er Tram unsere Gurtenbahn. Das ZOA setzt auch dieses Jahr wieder konsequent auf Indie und Electroacts.. anfangs kam mir das etwas „speziell“ vor, aber man gewöhnt sich an alles. Wie beispielsweise eine Depotgebühr auf Plastikbecher. Wir haben zwar (noch) kein richtiges Fussballstadion, aber dank dem ZOA immerhin ein Openair mit mehr oder weniger bekannten Acts. >> ZOA2015

Anbei ein hübsche Zusammenstellung der grossen, europäsichen Festivals 2015 in Europa inkl. einem tanzbaren Mix von Mix von Oliver Koletzki.

Foto: Rote Fabrik Stadtsommer 2015 (c) Mäder

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