Der moderne Arbeitsplatz

Warum sollte sich der Arbeitgeber übermäßig um das Wohlergehen seiner Mitarbeiter kümmern? Häufig werden Maßnahmen zum Wohle der Mitarbeiter als unnötiger Kostenfaktor gebrandmarkt. Doch wirtschaftliches Kalkül und ein körperlich angenehmes sowie freundliches Arbeitsumfeld stellen keine unüberwindbaren Gegensätze dar. Im Gegenteil: Diese beiden Faktoren ergänzen sich und sorgen für eine gesteigerte Produktivität im Berufsalltag. Bereits eine gezielte Ausrichtung und Änderung der Büroeinrichtung kann die Arbeitsstimmung positiv beeinflussen.

Gesunde Körperhaltung fördern

Dauerhaftes Arbeiten in unnatürlicher Position macht krank. Der menschliche Körper ist nicht auf sitzende Tätigkeiten über Stunden hinweg ausgerichtet. Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und sogar Depressionen sind die unmittelbaren Folgen. Eine optimale Abstimmung der Ergonomie auf die einzelnen Mitarbeiter wirkt diesem Prozess entgegen. Körperliches und geistiges Wohlbefinden der Angestellten stehen daher im Mittelpunkt. In einigen Bereichen sind diese Maßnahmen sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Die richtigen Büromöbel machen viel aus!

Die richtigen Möbel, Handhabung von Hilfsgeräten und eine durchdachte Lichtstimmung tragen einen entscheidenden Anteil an einer gelungenen Ausrichtung. Eine aufrechte Sitzhaltung schont den Rücken und beugt Verzerrungen vor. Dabei sollte ein möglichst leicht gesenkter Blick auf den Monitor des Computers möglich sein. Gewährleisten können dies flexible Ausführungen von Stühlen, Tischen und Monitoren. Diese erlauben Anpassungen der Rückenlehne, des Bildschirmwinkels und der gesamten Arbeitshöhe.

Das Personal richtet die Büroeinrichtung dann nach den individuellen Bedürfnissen aus. Der Abstand zum Monitor sollte allgemein zwischen 50 und 70 cm liegen. Beine gehören beim Sitzen um 90° angewinkelt, die Sitzhöhe liegt abhängig von Person ungefähr bei 42 bis 53 cm. Tische dürfen eine Tiefe von 80 cm nicht unterschreiten, ansonsten wird diesen offiziell der Status als Tisch aberkannt. Die Distanz zur Sitzfläche beträgt im besten Fall 20 bis 28 cm.

Ähnliche Merkmale zeichnen auch eine angemessene Peripherie aus. Eingabegeräte für Rechts- und Linkshändler stellen einen guten Kompromiss für den Einsatzbereich im Büro dar, Tastaturen sollten über eine Handballenablage verfügen, um Entzündungen am Handgelenkkochen zu vermeiden. Allgemein formuliert: Arbeitgeber sollten ihre Arbeitskräfte nicht in vorgefertigte Konserven pressen, sondern ihrem individuellen Körperbau bei der Büroeinrichtung Respekt zollen.

Stellschraube Einrichtung: Durchblick bewahren und tief durchatmen

Triste und karge Arbeitsumgebung mit wenig Licht sorgen für raschen Motivationsabfall. Ein kollegiales Umfeld sowie hohe Arbeitsbereitschaft wird durch eine einladende und motivierende Gestaltung der Räumlichkeiten erzielt. Bereits eine angenehme Klimatisierung durch Zimmerpflanzen wirkt wahre Wunder. Die optimale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % verhindert trockene, gereizte Augen und beugt Atemwegserkrankungen vor. Mit einem Feuchtigkeitsmesser lässt sich der aktuelle Gehalt jederzeit bestimmen. Regelmäßige Lüftungen über sogenanntes Stoßlüften genügen meist vollauf, um abgestandene Büroluft zu entsorgen. Auch ausreichender Einfall von natürlichem Tageslicht ist extrem wichtig für den menschlichen Biorhythmus und verleiht der Umgebung schlagartig ein natürlicheres Ambiente.

Auch Büromöbel können Licht steuern

Indirekte Lichtquellen an tendenziell helleren Bürowänden leiten Kunstlicht auf angenehme Weise bis in die letzten Raumwinkel. Direkte Strahler in unmittelbarer Nähe auf dem Arbeitstisch überlasten hingegen rasch die Augen. Helle und große Bildschirme ab 24 Zoll mit entspiegelter Oberfläche verbessern die Lesbarkeit von Texten. Auch wenn es banal klingt: Sinnvolle Ablagen und Ordner helfen das Chaos am Arbeitsplatz zu bändigen.

Eine aufgeräumte, strukturierte Umgebung trägt viel zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei. Ähnlich verhält es sich bei der Raumtemperatur oder Lärmbelästigung: Sauna oder Kühlschrank – beides tangiert das körperliche Wohlbefinden und vergeudet wertvolles Leistungspotenzial. Ungefähr 22° Celsius gelten als optimal am Arbeitsplatz. Vorkehrungen vor übermäßigem Lärm vor allem in größeren Büros halten den Lautstärkepegel niedrig. Die Schmerzgrenze siedelt sich bei 55 dB an. Bei einer Überschreitung droht der Abfall der Leistungsfähigkeit aufgrund von gestressten Ohren.

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